Peter Waterhouse

Geboren 1956 in Berlin als Sohn eines britischen Geheimdienstoffiziers und einer Österreicherin, wuchs Peter Waterhouse zweisprachig auf. Er studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Wien sowie an der University of Southern California in Los Angeles. 1984 promovierte er über die Utopie in der Lyrik Paul Celans zum Doktor der Philosophie. Waterhouse vertritt eine Poetik des übersetzenden Dichtens über Grenzen hinweg. „Nicht die Sprache ist wirklich, die Vielsprachigkeit ist wirklich.“ Seit 2005 ist der vielfach ausgezeichnete Schriftsteller und Übersetzer Jury-Mitglied des „Erlanger Literaturpreises für Poesie als Übersetzung“. Im Rahmen der Preisverleihung 2013 hält er die Laudatio auf die Preisträgerin Yoko Tawada. (A. LS.)

Teilnahme in den Jahren: 2004, 2005, 2009, 2013
Übersetzte Sprachen: Englisch, Italienisch
Übersetzte Autoren: Andrea Zanzotto, Biagio Marin, Carlo Goldoni, Charles Bernstein, Michael Hamburger, Norman Lewis
Jurymitglied in den Jahren: 2005, 2007, 2009, 2011, 2013

Auszeichnungen u. a.: manuskripte-Preis (1989), Nicolas-Born-Preis (1990, 2011), Heimito-von-Doderer-Preis (1997), Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung Weimar (2000), Stipendium des Deutschen Literaturfonds Darmstadt (2001), Großer Österreichischer Staatspreis für literarisches Übersetzen (2003), H. C. Artmann-Preis (2004), Erich-Fried-Preis (2007), Literaturpreis der Stadt Wien (2008), Ernst-Jandl-Preis für Lyrik (2011), Großer Österreichischer Staatspreis für Literatur (2012).